Referenzen · Bautagebuch

Vom ersten Spatenstich
bis zur Hausübergabe

Dieses Bautagebuch begleitet die Entstehung eines individuell geplanten Massivhauses in Brandenburg – von der Grundstückssuche und den ersten Planungen bis zur Hausübergabe und den abschließenden Arbeiten. Grundlage des Hauses war unser Architektenhaus 152, das individuell an das Grundstück und die Wünsche der Bauherren angepasst wurde. Alle Beiträge und Aufnahmen stammen von den Bauherren und werden mit ihrer Genehmigung im Originalwortlaut veröffentlicht.

Bauzeit
Februar bis Oktober 2021
Lage
Havelland, Brandenburg
Beiträge
27 von 98
Aufnahmen
169
Das fertiggestellte Massivhaus nach der Hausübergabe
Bewehrung der Bodenplatte zu Beginn des Rohbaus
Rohbau mit fertig eingedecktem Dach
01VorbereitungJuni 2019 – Januar 20217 Beiträge02RohbauFebruar 2021 – Mai 202110 Beiträge03InnenausbauJuni 2021 – Oktober 20218 Beiträge04AußenanlagenNovember 2021 – April 20222 Beiträge
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Vorbereitung

Juni 2019 – Januar 2021 · 7 Beiträge

  1. Bautagebuch

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    „Man baut im Leben normalerweise nur einmal…“ haben wir in irgendeinem Bauratgeber schon früher mal gelesen. Das trifft wohl auch in den meisten Fällen zu aber erstens kommt es zweitens anders als man drittens denkt… Irgendwann fragt man sich, was man denn eigentlich so mit „Phase 3“ des Lebens macht. In der Phase 1 kümmert man sich um Schule und Ausbildung etc., in Phase 2 kommt dann das Familien- und Arbeitsleben gefolgt von Phase 3, der Rente oder Pension – in der man hoffentlich noch viel glückliche Zeit verbringen kann. Es ist nun an der Zeit die Phase 3 zu planen.

    Albert Einstein hat einmal gesagt „Was interessiert mich die Vergangenheit? Viel mehr interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben!“

    Es gibt auch noch eine andere Weisheit, der wir gerne folgen: “Life is a journey, not a destination!“ – so ist es.

    Nachdem wir also einige wunderbare und sehr erholsame Urlaube mit verschiedenen Charteryachten im Havelland verbracht hatten, damit unsere Leidenschaft für das Bootfahren geweckt wurde und uns in Seevetal so langsam der Garten buchstäblich über den Kopf zu wachsen scheint, haben wir uns nun entschlossen diese Phase 3 später irgendwo zwischen Potsdam und Brandenburg an der Havel zu verbringen.

    Nur, wie macht man denn das am schlausten. Mieten? Wohnung kaufen? Haus bauen? Nein, ein Grundstück kaufen und dann „später“ ein Haus bauen, wenn es zeitlich und beruflich passt: so machen wir’s. Also haben wir die verschiedenen Immobilien-Portale um Rat gefragt. Die Faustformel ist auch in Brandenburg recht einfach: je weiter man Richtung Berlin und Potsdam und je dichter man an die Havel oder einen der angeschlossenen Seen herankommt, desto teurer werden die Grundstückspreise. Aber mal sehen, suchen wir also ein geeignetes Grundstück!

    …und auf geht’s zum Kapitel „ Grundstück „.

  2. Grundstück

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    Wir sind Grundstücksbesitzer! Am 10. März war Notartermin – ausgerechnet an meinem Geburtstag – ein schönes Geburtstagsgeschenk!

    Vom 10. auf den 11. Januar waren wir unterwegs im Havelland und haben unsere Liste der potenziellen Grundstückskandidaten abgearbeitet. An Prio 1 stand ein preislich attraktiver Kandidat: ein Bauplatz, den wir untypischer Weise vor ein paar Wochen auf „Ebay Kleinanzeigen“ gefunden hatten, eben nicht auf den gängigen Immobilien-Portalen. Wir hätten die Abarbeitung der Liste hier eigentlich gleich beenden können.

    Es handelt sich um die letzte Baulücke in einem 1998 nach der Wende erschlossen Neubaugebiet, Südlage mit Option einer West-Terrasse, 687qm groß, voll erschlossen, in einer gepflasterten und verkehrsberuhigten Zone, keine aufwendige Baufeldräumung nötig und keine Laubbäume in der Nähe – was die Gestaltung eines zukünftig pflegeleichten Gartens ermöglicht. Das Grundstück ist nur 6 Minuten zu Fuß von einem der Seen entfernt und trotzdem preislich noch recht attraktiv. Wir trafen uns also gleich vor Ort mit dem sehr netten Grundstücksbesitzer, ließen uns die Hintergründe zum Verkauf erklären, hatten natürlich noch diverse Fragen aber im Grunde wurde es uns schon während des Gespräches klar, dass wir die Suche auch hier nun beenden können. Dennoch haben wir auch die übrige Liste von Bauplätzen in der Region abgearbeitet und tatsächlich kamen die anderen Kandidaten preislich und auch von der Lage her nicht an dieses Grundstück heran.

    Als wir Sonntagabend dann wieder zu Hause waren, haben wir gleich den Besitzer angerufen und „per Handschlag“ zugesagt. Nach einem nicht zu beandstandenden Baugrundgutachten, das wir beauftragt hatten, folgte am 10. März 2020 der Notartermin – nun sind wir also Grundstücksbesitzer, per Brief und Siegel – und freuen uns sehr darüber!

    …jetzt brauchen wir nur noch eine geeignete Baufirma .

  3. Die Suche nach einer Baufirma

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    …zweitens kommt es eben doch anders als man drittens denkt: aufgrund meiner beruflichen Situation war es nun doch möglich schon früher ins Havelland zu ziehen. „Home-Office“ ist das Stichwort und das geht bekanntermaßen auch von dort aus.

    Es folgte nun die nicht ganz so einfache Suche nach einer Baufirma. Wir erkundigten uns danach, wer denn so in der Region und in dem Wohngebiet die Häuser gebaut hat. Einen Namen (den ich hier nicht weiter erwähnen möchte) hörten wir ein paar mal und vereinbarten demzufolge ein Beratungsgespräch im ca. 30 Minuten entfernten Ort des Firmensitzes. Pünktlich vor Ort wurden wir gebeten noch “ein paar Minuten“ zu warten, bis der Chef den Termin wahrnehmen konnte. Nachdem wir dann ins Büro gebeten wurden erklärten wir, dass wir gerne eine kleine Stadtvilla mit Walmdach ohne Keller bauen möchten. Ansonsten kamen wir eigentlich leider kaum zu Wort. Er zeigte dann noch ein paar Baumaterialien, schrieb ein paar Überschriften mit Preisen auf einen Zettel und sagte, wir können mit der Architektin darüber sprechen, da der erste Entwurf kostenlos sei. Der notierte Gesamtpreis überraschte uns sehr, da er mehr als 100.000,- Euro unter unseren Erwartungen lag. Da stimmt doch was nicht…oder war der günstige Preis der Grund, warum schon Häuser der Firma in unserem Wohnort standen?

    Nach einem Skype-Telefonat mit der Architektin erklärte sie uns, dass eine Stadtvilla gemäß Bebauungsplan sehr wahrscheinlich auf dem Grundstück nicht genehmigt wird, da die vorgeschriebene Dachneigung zwischen 38 und 45 Grad sein muss und das Dach dann zu hoch wäre. Das wussten wir selbstverständlich selbst und machten Sie darauf aufmerksam, dass in der selben Straße Bungalows mit 23-28 Grad Dachneigung stehen und evtl. eine

    Ausnahmegenehmigung möglich wäre. Dennoch war uns das Risiko zu hoch und wir entschieden uns nun zu einem Satteldach, dafür aber mit großen Gauben an beiden Traufenseiten. Es folgte also ein Entwurf des Hauses mit einem entsprechenden Angebot. Leider waren in dem Angebot nur sehr wenige Details enthalten und wir konnten die Summen der einzelnen Gewerke überhaupt nicht nachvollziehen, die uns auch sehr „aufgerundet“ erschienen. Und die erwähnten 100.000,- Euro waren plötzlich auch mehr als „verschwunden“. Wir verabredeten also einen Telefontermin mit dem Verkäufer, der aber leider überhaupt nicht bereit war uns die einzelnen Posten näher zu erklären. Also musste noch ein Telefonat mit dem Chef her, mit dem wir ja schon vor Ort gesprochen hatten. Leider war aber auch hier keine Transparenz möglich und das Telefonat endete plötzlich mit „Ich muss jetzt auch zum Essen…“. Das klang alles nicht so richtig nach einem guten Start und wir beendeten die weitere Zusammenarbeit frustriert an dieser Stelle. Bei uns in Seevetal ist eine Musterhaus-Ausstellung von Fertig- und Massivhäusern. Okal, Massa, Team-Massivhaus und wie sie alle heißen. Wir hatten zwei Gespräche vor Ort, die uns auch nicht besonders überzeugt haben, da uns wichtige Informationen vorenthalten wurden („Der Preis bezieht sich auf ein Ausbauhaus“ – wurde uns einmal zum Beispiel später gesagt). Also suchten wir weiter nach Anbietern in der Region, recherchierten in Hausbau-Blogs wie diesem nach Empfehlungen und sind final bei „ Richter Haus “ gelandet. Ein regionale Firma, die „nur“ ca. 30 Häuser im Jahr baut, dafür aber immer möglichst mit den gleichen Handwerkerfirmen, Architekten und Vermessern. Die Gewerke werden also nicht jedesmal neu ausgeschrieben, es geht dort quasi alles „Hand in Hand“, da sich die Firmen untereinander kennen. Richter Haus ist schon auf der Webseite sehr transparent und genießt allgemein einen sehr guten Ruf. Also verabredeten wir uns mit dem Vertrieb von Richter Haus in Kleinmachnow mit Herrn Lusch. Herr Lusch nahm sich sehr lange Zeit für uns, es war ein sehr angenehmes Gespräch mit einem sehr freundlichen Herrn, der schon so einige Jahre Erfahrung in unterschiedlichen Branchen hinter sich hatte. Nach dem Gespräch gab es eine erste Kalkulation von ihm mit verschiedenen Optimierungs-Möglichkeiten usw. Dieses Gespräch war quasi die Eintrittspforte in die Zusammenarbeit mit der Geschäftsführerin Frau Mohneke-Richter von Richter Haus, die sich während unseres Sommerurlaubes ebenfalls viel Zeit für ein Telefongespräch mit uns nahm. Ein erstes Angebot an dem wir noch viel „rumgeschnitzt“ haben beinhaltete auch noch ein Doppelcarport (6x6m) und einen angrenzenden gemauerten Schuppen (3x6m). Insgesamt passte nun alles zusammen: sehr gute Referenzen, sehr gute, freundliche und transparente Beratung und ein angemessener Preis.

    Unsere Entscheidung stand fest: Wir bauen mit Richter Haus!

    Nachdem wir den Bauvertrag und die Bauleistungsbeschreibung vom Bauherrenschutzbund prüfen lassen haben, haben wir am 28.7.2020 den Bauvertrag unterschrieben, der am 3.8. von Richter Haus gegengezeichnet wurde.

    Der BSB stellt einen Bauherrenschutzberater, der Bauherren hinsichtlich der Qualität der einzelnen Gewerke berät und die Einhaltung gemäß Bauleistungsbeschreibung und Bauvertrag überprüft. Bei eventuellen Mängeln wird der Bauherr und der Bauleiter darüber informiert, damit diese Mängel ggf. in Absprache behoben werden können. Diese Leistung ist natürlich mit zusätzlichen Kosten verbunden.

    Richter Haus bietet selbst eine baubegleitende TÜV-Kontrolle an. Wir haben uns aber für die BSB- Variante entschieden – die eingesparten TÜV-Kosten wurden entsprechend von Richter- Haus berücksichtigt und von der vertraglichen Summe abgezogen.

    …jetzt muss als nächstes unser Haus noch detaillierter geplant werden – ab jetzt wird es eine spannende Geschichte (zumindest für uns)!

  4. Planung und Bauanzeige

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    Nun kam der nächste wichtige Schritt: die Vermessung des Grundstückes und die Entwurfsplanung des Hauses für die Bauanzeige.

    Und so wurde unser neues Haus nun dem Bauamt Potsdam Mittelmark im Rahmen einer Bauanzeige vorgestellt:

    Das Haus hat insgesamt ca. 166qm DIN Wohnfläche bei einer bebauten Fläche von 10,74m x 9,36m.

    Die Architektin Frau Sommerer hat hier wirklich hervorragende Arbeit geleistet und hat sich sehr viel Zeit genommen alle Fragen von uns „nervösen Bauherren“ zu beantworten, hat viele und sehr gute Vorschläge gemacht, war immer zu erreichen – einfach rundum „perfekt“! Vielen Dank dafür nochmals an dieser Stelle… Nun hieß es „Abwarten und Bier trinken“… Am 2.11.2020 war es dann endlich soweit – der Baufreigabeschein ist da!

    Wir haben es tatsächlich genehmigt bekommen auf dem Grundstück das Haus zu bauen. Eigentlich war das ja auch zu erwarten, da wir vor dem Kauf des Grundstückes auch noch ins Baulastenverzeichnis gesehen und diverse andere Prüfungen gemäß B-Plan erledigt hatten – aber dennoch ist es schon etwas besonderes, wenn man den ganzen Kram, inklusive einem Baustellenschild auf einmal auf dem Schreibtisch liegen hat!

    Mittlerweile hat das Haus noch ein paar Änderungen bekommen, die aber nicht Bauamt-relevant sind:

    Die „linke“ Wand im Flur oben wird um 15cm weiter „nach rechts“ geplant, wodurch Steffi ein etwas größeres Schlafzimmer bekommt und auch das Bad etwas größer wird Die Fenster im OG in Richtung Westen werden doch nicht bodentief installiert, sondern bekommen eine Fensterbank Die Badewanne wird weiter in die Mitte des Badezimmers verlegt – sie soll komplett freistehend sein Der Heizkreisverteiler im Hauswirtschaftsraum und der Elektroschrank kommen an eine andere Stelle, damit wir einen Schrank aufstellen können …und so geht es nun in die detaillierte, erweiterte Ausführungsplanung, die wir etwa Ende Januar 2021 „absegnen“ müssen. Danach geht dann nichts mehr.

    In der Zwischenzeit wurden wir schon von Richter Haus darum gebeten, eine Küchenplanung zu machen und diese zu beauftragen und die Türen und Fenster zu bemustern, da diese Pandemie- bedingt längere Lieferzeiten haben können.

    Also los, auf geht es nach Buchholz zu „Küchen Aktuell“. Die Firma hat schon unsere Küche in Seevetal eingebaut und wir sind immer noch sehr zufrieden damit. An dieser Stelle unsere herzlichsten Grüße an Nina und Martin, die unser derzeitiges Haus ab dem 28.1.2021 übernehmen werden… …auf geht’s zur Küchenplanung . Die Türen und Fenster haben wir telefonisch anhand von Katalogen ausgesucht. Natürlich waren hier Aufpreise zu erwarten.

  5. Küchenplanung

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    Der Raum für die Küche ist nun vorgegeben. Anders als in unserem jetzigen Haus möchten wir nun die Küche mit in das Wohnzimmer integrieren. Es wird also eine offene Küche mit seitlichem Ausgang zur West-Terrasse:

    Die perspektivische Ansicht von oben. (die Fliesen bitte wegdenken, hier wird Parkettboden verlegt)

    Ursprünglich wollten wir gerne einen freistehenden Küchenblock aber es stellte sich leider heraus, dass die Küche dafür etwas zu schmal ist. Also entschieden wir uns dafür für eine Art „Tresen“ an dem 3 halbhohe Barhocker gestellt werden können.

    Und wir wollten gerne einen großen Kühlschrank und einen großen Eisschrank – das haben wir hinbekommen.

    Nachdem dann auch die Küche soweit bestellt war, mussten wir uns natürlich auch Gedanken über die Verkabelung machen und zwar innen wie auch außen. Einer der Räume soll wieder ein Heimkino werden („Schlafen 2“), dann hätten wir gerne wieder Außenbeleuchtungen in den Beeten und dieses Mal sogar eine warme Außendusche im Garten.

    …also auf geht’s zur Anschlussplanung .

  6. Anschlussplanung

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    Hier konnte ich mich mal ein bisschen mit Millimeterpapier, Lineal, Geo-Dreieck, Powerpoint und Konsorten austoben. Ob das so alles klappt, werden wir dann später noch sehen. Das sind natürlich in vielen Ecken keine Standards der Bauleistungsbeschreibung und daher auch mit Zusatzkosten verbunden.

    Wir haben nicht vor aus dem Haus ein „Smart-Home“ zu machen, weil man das unserer Meinung nach auch echt übertreiben kann. Es gibt ja Häuser da hilft „Alexa“ mit (während Google wohl ebenfalls zuhört) und man sagt einfach „Alexa: Fernsehen“ und dann gehen die Rollläden runter (die wir übrigens echt gruselig finden, deswegen haben wir keine beauftragt), das Licht wird gedrosselt, der Fernseher geht an, ein Bier wird geöffnet, jemand legt einem die Füße hoch usw. Das ist nicht so unser Ding… Was wir aber gerne möchten ist eine Fernbedienung für die Gartenbeleuchtung und evtl. andere zusammengeschaltete Lampen im Haus. Dafür eignet sich eine „Homematic“ mit einer entsprechenden zentralen CCU3 Unit. Hier müssen wir insgesamt mal sehen, was das alles kostet und wie das zu schalten ist. So etwas haben wir auch hier in Seevetal und finden das echt praktisch. Das System ist dann bei Bedarf erweiterbar.

    Da wir auch in „Phase 3“ später planen im Sommer mal etwas länger unterwegs zu sein, denken wir auch über eine „smarte“ Gartenbewässerung nach, mit der wir den Rasen entweder über das Internet per Smart-Phone App oder per Feuchtigkeitssensor bewässern. Eine entsprechende Kamera zur Sichtkontrolle von unterwegs haben wir schon getestet, für gut befunden und gleich zwei davon gekauft.

    Inzwischen steht übrigens auch schon Baustrom zur Verfügung:

    Bauwasser ist auch bereits beauftragt und wird per Standrohr von einem Hydranten abgezapft. Die Telekom darf man natürlich auch nicht vergessen – auch hier haben wir den Antrag längst gestellt und müssen ca. 10 Wochen vor Einzug noch die Verkabelung ins Haus beauftragen – etwa zeitgleich mit der finalen Einmessung der Küche.

    Die Baubeginnanzeige haben wir noch in Absprache mit Richter Haus kurz vor Weihnachten 2020 an das Bauamt geschickt: offizieller Baubeginn ist nun Montag der 25. Januar 2021 sofern denn das Wetter und die Pandemie es erlaubt. Wir hoffen natürlich sehr dass das klappt und dann die Bagger anrollen und freuen uns schon sehr darauf die Bodenplatte zu begutachten und danach dann das erste mal durch den gemauerten Rohbau des Untergeschosses zu laufen!

    Zunächst aber noch ein bisschen etwas über die Strom- und LAN-Anschlüsse …

  7. Umzug

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    Irgendwann haben wir realisiert, dass man aus ca. 300km Entfernung schlecht einen Bau begleiten kann. Und auch hier dann wieder die Frage „Wie macht man das am schlausten?“

    Zunächst dachten wir über eine Mietwohnung nach, also „normal“ für die Zeit des Hausbaus umziehen. Aber dann müssen wir natürlich auch Vorhänge aufhängen, Lampen anbauen etc. Und kaum hat man das soweit fertig, zieht man schon wieder aus und hat das Thema Kaution an der Backe usw.

    Und dann kam uns die Idee für die Zeit ein Ferienhaus per Langzeitmiete zu mieten und haben uns entsprechend in der Region umgesehen. Perfekter Weise haben wir ein Ferienhaus in der Nähe gefunden und haben uns mit dem freundlichen Vermieter darauf geeinigt das Haus für die Bauzeit zu einem fairen Preis zu mieten.

    Das Haus hat140qm, 2 Duschen und 2 Schlafzimmer und sogar ein Gästezimmer aus dem ich arbeiten kann. Unsere Kartons können wir auf der Galerie im Obergeschoss und in der Garage lagern und unsere Möbel können wir in einer nahegelegenen, trockenen Scheune unterbringen – perfekt!

    Wir sind eigentlich eh nicht so die Sammler aber dennoch ist so ein Umzug eine sensationelle Gelegenheit mal den ganzen unbenutzten Krempel zu entsorgen. Seit gestern ist mein Bett weg und ich schlafe nur auf der Matratze. Der Wohnzimmertisch ist auch schon irgendwo bei einem Ebayer in Braunschweig und Steffis Bett steht auch schon auf versteigerten Auktionsbeinen… … denn am 28.1.2021 ist es nun soweit – „Bye, Bye Seevetal, es war 28 Jahre nett hier aber wir haben jetzt andere Pläne. Natürlich sehen wir uns ab und zu mal wieder…“

    die schon ausgezogen sind

    Und weiter geht’s nach dem Umzug …

02

Rohbau

Februar 2021 – Mai 2021 · 10 Beiträge

  1. Abgesteckt

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    Hurra, es ist etwas passiert! Nachdem Frau Mohneke Richter uns vor 3 Tagen gebeten hatte mal zum Grundstück zu gehen und dort einen Pflock zu versenken (ist der Boden noch gefroren?), ist heute die Vermesserin da gewesen und hat das Grundstück abgesteckt. An dieser Stelle sind wir dann mal wieder froh so dicht vor Ort zu sein…

    Verbindet man die Pflöcke mit einer Schnur ergeben sich durch die Schnittpunkte die Abmessungen der Bodenplatte.

    Leider müssen wir uns wohl schon wieder etwas gedulden bis die Erdarbeiten beginnen können, da die Wetterlage nicht auf unserer Seite ist…

  2. Die Bagger sind da…

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    …nun hat das Warten endlich ein Ende-Hurra! Eigentlich hatten wir wegen der Wetterverhältnisse nicht vor März damit gerechnet aber vor ein paar Tagen hat Frau Mohneke- Richter extra angerufen um uns die frohe Nachricht zu verkünden. Sowas macht ja auch Spaß 悐

    Laut Bodengutachten sollten es ca. 30cm Mutterboden sein, wie man sieht war es aber mehr… also hat Richter Haus den beauftragten Ingenieur noch einmal gebeten zum Grundstück zu kommen um dies zu prüfen. Aus seiner Sicht alles OK.

    Also alles gut, weiter gehts…

    怀

    Ab jetzt ist hoffentlich jeder Tag eine neue Überraschung

  3. Streifenfundament

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    Nun kann man schon sehen, wo das Haus und auch der Carportschuppen einmal stehen wird. Der Tiefbauer hat heute die Gräben für das Streifenfundament ausgehoben.

    Das Streifenfundament ist eine gebräuchliche Fundamentart und ein stabiler, robuster Untergrund für Gebäude oder Mauern. Es besteht aus massiven, gegossenem Betonstreifen, die dem Grundriss des Hauses folgen und die Standfläche für die tragenden Mauern des Gebäudes bilden. In diese gebrabenen „Rinnen“ wird also als nächstes Beton gegossen, bevor dann die Bodenplatte erstellt wird.

    Hier sieht man auch die Stelle, wo der Mehrsparten-Hausanschluss eingeführt wird.

  4. Die Bodenplatte ist fertig

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    So, nun ist ein weiterer Meilenstein geschafft – heute wurden die Bewehrungen und die Bodenplatten für das Haus und den Schuppen fertiggestellt!

    Wie angekündigt war unser Berater vom Bauherrenschutzbund pünktlich am Grundstück um sich die Bewehrung anzusehen, bevor final der Beton darauf gegossen wurde. Und er hat tatsächlich eine „kleine“ Korrektur vornehmen lassen: an der Stelle an der die Wohnzimmerwand in die innere Küchenwand übergeht, also quasi in der Mitte des Hauses, musste die Bewehrung noch etwas verstärkt werden, da hier die größte Last des Hauses auf der Bodenplatte liegt.

    Damit bekommt man dann noch die letzten Lufteinschlüsse heraus.

    Der Fußboden des Hauses wird natürlich noch höher. Es fehlt dann noch die Dämmung, Fußbodenheizung, Estrich und Parkett. Damit erreicht das Haus dann Straßen-Niveau. Parallel haben wir uns noch mit dem Garten- und Landschaftsbauer auf dem Grundstück getroffen und unsere weitere Planung auch dazu besprochen. Das Grundstück hat von der Straße bis zur gegenüber liegenden Grenze ca. 80cm Gefälle. Hier werden wir dann zum Nachbargrundstück hinter der Terrasse eine Steinmauer erstellen lassen, dazwischen 3-4 Stufen nach unten. Doch dazu dann viiiiiiiel später an gleicher Stelle… Und jetzt heißt es ca. 2 Wochen warten bis die Bodenplatte ausgehärtet ist – und dann kommen endlich die Erdgeschosswände – wir sind sehr gespannt! Sobald die Erdgeschosswände stehen nehmen wir uns Klappstühle mit und trinken im Wohnzimmer erstmal einen Rotwein.

    Hausbau erfordert zwar viel Planung und viel Aktion, ist aber im Leben echt ein Ding, das man nicht verpassen sollte. Das ist echt eine ganz super Geschichte, wenn man die ganze Planung dann später in der weiteren Entstehung „live“ sieht.

    Aber diese Phase hier jetzt hat jetzt auch einen „kleinen Nachteil“: die Zahlung für das dritte Gewerk wird fällig – solche Überweisungen macht man auch nicht jeden Tag… 怀 Bis jetzt aber echt ganz klasse Arbeit! Danke Richter-Haus, bitte weiter so!

  5. Aufgebaut

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    Wir haben ein Gerüst! Heute sind wir wieder los zu unserer fast täglichen „Mittagsspaziergehrunde“ und siehe da es hat sich etwas getan auf unserem Grundstück – ein doch ziemlich großes Gerüst steht da! Nun bekommt man mal eine Hausvorstellung…wird ja ganz schön groß…

    Obwohl uns der 12.04. als Termin zum Gerüstaufbau bekannt war, waren wir doch etwas überrascht. Eigentlich sollten schon letzte Woche die Porotonsteine geliefert werden, doch das hat kurzfristig dann doch nicht geklappt. Nach neuer Information kommen die Steine wohl nun am Mittwoch zusammen mit den Maurern (vielleicht auch andersherum) und da haben wir uns dann gefragt wie die Armen die Steine dann alle auf die Bodenplatte bekommen sollen. Nun ist das Gerüst doch im Weg. Will der Kran die Steine oben rüber heben? Oder müssen die Maurer die Steine nun alle einzeln reintragen? Fragen..Fragen…ich bin überfragt.

  6. Rohbau EG – Teil 1

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    Heute morgen habe ich das Standrohr für’s Bauwasser zur Baustelle gebracht und da waren die freundlichen Herren der Firma Wilk schon da. Damit hab‘ ich meinen Titel als „Frühaufsteher“ gleich schon mal abgegeben. Ich fragte dann, ob es nicht noch etwas zu kalt ist, was die Herren eher nicht fanden: „Heute ist doch ein schöner Tag, die Sonne wird auch noch etwas helfen…“. Wir verabredeten dann noch kurz, dass Steffi und ich mittags Kaffee und ein paar Kekse vorbeibringen und dann bin ich wieder zurück zur Arbeit, ins Ferienhaus – was ein bisschen widersprüchlich klingt.

    Und was hier nach einem Tag zu dritt geleistet wurde, ist schon echt beachtlich. Vielen Dank dafür!

    Die Säge für die Porotonsteine, links neben der grünen Tonne die verbundenen Elemente für die Fenster

    Die Ostwand des Wohnzimmers und die Türöffnung zum Hauswirtschaftsraum. Ich hab überlegt, ob ich schon mal die 3 Lampen da anbaue, ist aber vielleicht noch etwas zu früh… Wir sind nun wieder sehr gespannt wie es morgen weitergeht…

  7. Rohbau OG – Teil 1

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    Ich weiß auch nicht so genau, ob das hier nun „Rohbau Erdgeschoss – Teil 4“ oder eher „Rohbau Obergeschoss – Teil 1“ ist – egal. Jedenfalls waren die Herren der Firma Wilk heute wieder auf der Baustelle, um die Erdgeschossdecke zu erstellen.

    Auf dem Weg zum Grundstück konnte man den Kran schon weit über den Dächern des Dorfes sehen.

    Zunächst wurden die einzelnen Beton-Deckenelemente auf auf den bereits vorbereiteten Stützen und den EG-Wänden platziert und abschließend mit der finalen Bewehrung versehen (Stahlgeflecht um die Elemente miteinander zu verbinden). Danach wurde dann der Ringanker einmal komplett um das Haus verlegt, ebenfalls mit Bewehrung belegt und dann mit Beton eingegossen. Der Ringanker sorgt für die Stabilität der Außenwände (verbindet also quasi alle Außenwände miteinander) und bildet gleichzeitig die Verschalung für das Betongießen der Geschossdecke.

    Zusätzlich wurden gleich 4 Bewehrungskörbe für die Schalrohre angebracht. Die Schalrohre werden später über die Bewehrungskörbe „gestülpt“ und dann von oben mit Beton „vollgegossen“. Dadurch entstehen dann Betonsäulen, die zur Stabilität der großen Gauben beitragen. Wieder etwas gelernt.

    Die fertig betonierte Geschossdecke. Im Vordergrund einer der Bewehrungskörbe für die Schalrohre, im Hintergrund die Öffnung für die Treppe.

    Man bekommt jetzt einen besseren Eindruck zur Größe der Räume. Als die Bodenplatte lag, konnte man sich das nur etwas vorstellen. Nachdem die Wände hochgezogen waren, dachte man zunächst, dass das alles etwas „kleiner“ wirkt als gedacht – das berichten übrigens viele Bauherren. Erst nachdem dann aber auch die Geschossdecke erstellt war, bekam man einen richtigen visuellen Eindruck der Raumgrößen. Die Räume sind definitiv groß genug…

  8. Dach – Teil 1

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    Gestern gab es ein etwas mulmiges Gefühl als wir „nach Hause“ kamen: direkt am Eingang zum Wohngebiet hatte das erste Haus einen Stromausfall. Um der Sache auf den Grund zu gehen, musste die verkehrsberuhigte Straße aufgegraben werden und die Baustelle entsprechend mit Bauzäunen abgesichert werden.

    Soweit so gut – aber…ähm, morgen wird hier das Material für den Dachstuhl angeliefert und übermorgen soll hier ein 30-Tonner LKW mit Kran durchkommen können.

    Heute Morgen wurde die Straße dann noch weiter aufgegraben und die Zufahrt noch enger gestellt. Ich bin dann also zur Baustelle gegangen und hab mit dem Zimmermann gesprochen, ob das jetzt ein Problem darstellt. Das Material für den Dachstuhl konnte zumindest schon mal angeliefert werden. Es gibt noch eine weitere Zufahrt zum Grundstück aber die ist in entgegengesetzter Richtung eine Einbahnstraße und auch recht schmal. Wir haben uns das dann gemeinsam angesehen und er meinte dann, dass das klappen müsste – schließlich müssen ja auch Feuerwehrfahrzeuge dort durchkommen können. Also bin ich nun morgen um 8 Uhr auch am Start um evtl. zu helfen z. B. die Einbahnstraße abzusperren und meine Nervosität zu besänftigen…

    Also Holzmaterial in der Größe haben wir auch noch nicht gesehen. Wir haben ziemlich gegrübelt, wo das wohl verbaut wird – wir haben eine Idee, aber morgen wissen wir mehr.

    Morgen ist also nun ein Meilenstein-Tag; das Dach wird gerichtet und der Richtkranz wird gesetzt. Der liegt hier schon in der Garage. Leider können wir pandemiebedingt ja kein Richtfest machen, aber wir möchten schon gerne einen Richtkranz im Wind flattern sehen, bestimmt ein Moment an den man sich gerne zurück erinnert. Na ja, einen Kasten Bier und ein paar Brötchen werden wir schon hinstellen. Vielleicht gibt es auch einen Havelländer Obstschnaps, mit dem wir mit den Zimmerleuten und vielleicht dem einen oder anderen Nachbarn anstoßen können – gekauft haben wir den zumindest… Und nun hoffen wir, dass sich morgen der Kran zur Baustelle durchkämpft…

  9. Dach – Teil 2 – Richt“fest“

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    Heute wurde ein Meilenstein geschafft – Richt“fest“. Leider müssen wir das ja in Anführungszeichen schreiben, da pandemiebedingt kein richtiges „Fest“ stattfinden konnte. Dennoch haben wir ein paar Getränkekisten, Kaffee, belegte Brötchen – und natürlich einen Richtkranz – auf die Baustelle gebracht.

    ob der Kran-LKW überhaupt an das Grundstück herankommt, da vorne am Dorf die Straße aufgrund eines Stromausfalles aufgegraben wurde. Ich wollte daher pünktlich um 8 Uhr dort sein, um das eventuell koordinieren zu können. Das hat nicht ganz geklappt, weil mich meine liebe Frau schon um 7.40 Uhr unter der Dusche rausgeholt hatte – und in der Tat kam der Kran dort nicht durch. Also egal, entgegen der erlaubten Fahrtrichtung in die kleine Einbahnstraße rein (die wir natürlich abgesperrt haben) – und schon stand der Kranwagen am Grundstück.

    …und während die fleißigen Zimmerleute nun an unserem Dachstuhl arbeiteten waren wir zur Bad- Austellung. Eigentlich hatten wir schon ziemlich klare Vorstellungen wie alles aussehen soll und was wohin soll usw. Aber wenn man dann in so einer Ausstellung ist und danach auch noch die ganzen Kataloge auf den Tisch bekommt, weiß man irgendwie nicht mehr so richtig, was man vorher wusste. Und natürlich gibt es einen Unterschied zu dem was man sich vorstellt und zu dem, was in der Bauleistungsbeschreibung beschrieben ist, die bei Richter Haus ja schon recht vielversprechend ist. Am Ende der Bemusterung sind wir dann etwas schwindelig von der Auswahl und den Preisen in unser Auto gestiegen und zurück zur Baustelle gefahren, um zwei Platten Brötchen vorbeizubringen. Na gut, so gibt es also nach dem Einzug erstmal 2 Jahre lang trockenes Knäckebrot – Hauptsache die freistehende Badewanne ist am Start!

    Als wir zurückkamen, konnten wir nun das Haus in seiner eigentlichen Form erkennen. Es ist wirklich erstaunlich, wie gut die Holzteile alle aufeinander passen und nun weiß ich auch, dass die beiden größten „Balken“ Mittelpfetten heißen.

    Natürlich mussten wir dann nach dem Richtspruch auch noch auf das Gerüst turnen und einen Sparrennagel einschlagen. Ich dachte zunächst die Zimmerleute machen sich einen Spaß daraus, da der Nagel eher wie eine Schraube aussah und ich deshalb nach einem Akkuschrauber fragte – aber es war tatsächlich ein Nagel. Steffi hat den Nagel dann ca. 85% eingeschlagen, ich hab 10% geschafft und der Zimmermann dann noch die restlichen 5% – vielleicht war das aber auch anders. Ach ja – und natürlich wurde die ganze Szenerie mit einem „Havelländer Obstler“ begossen und endlich konnten wir mal zwei Schnapsgläser absichtlich auf den Boden des Heimkinoraumes knallen – müssen wir das eigentlich noch wegfegen?

    Nun hat das Haus so lange wir leben zwei Andenken von uns: den gemeinsam eingeschlagenen Sparrennagel und ein 2-Cent Stück, das wir am Eingang in einem Porotonstein versteckt haben – Firma Wilk möge uns deswegen bitte nicht böse sein.

    So nach und nach kamen dann doch noch einige Nachbarn vorbei und haben einige Geschenke vorbeigebracht – das war echt sehr nett. Einen Smalltalk in einem offenen „Sandsturm- Wohnzimmer“ erlebt man auch nicht so oft – aber die Fenster und Türen mussten umstandshalber heute leider noch geöffnet bleiben… Jedenfalls haben wir uns sehr über alles gefreut und ein ereignisreicher Tag neigt sich dem Ende zu. Vielen Dank!

    …to be continued. Und da wir gerade mal wieder beim Englischen sind: „Difficult roads often lead to beautiful destinations!“

  10. Alles gut bedacht

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    …so lautet auch der Werbeslogan von Braas, dem Hersteller unserer Dachpfannen. Und das stimmt auch, unser Haus ist nun gut bedacht und fast dicht.

    Zwischendurch wurde dann auch noch das Sockelfundament für das Außenteil der Luft-Wasser- Wärmepumpe gegossen, Teil der Heizungsanlage, die die BaFa mit 6.000,- Euro Zuschuss fördert:

    Nun scheint auch echt endlich der Frost und damit auch der Frostfrust vorbei zu sein…

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Innenausbau

Juni 2021 – Oktober 2021 · 8 Beiträge

  1. Fassade – Teil 1

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    Heute ging es nun mit den Fassadenarbeiten weiter – und das bei 35°C – das ist bestimmt kein einfacher Job und passt auch nicht richtig zur Kategorie Innenausbau, passt aber zumindest zeitlich. Aber der Reihe nach… Heute morgen bekamen wir einen Anruf vom Bauleiter, der uns sagte, dass der Hydrant auf der Straße nicht funktioniert, bzw. das Standrohr kein Wasser liefert. Das kam uns etwas komisch vor, weil ja letzte Woche noch die Putzarbeiten stattfanden und da ja noch alles funktionierte. Also haben wir beim Wasser- und Abwasserzweckverband angerufen und nachgefragt. Die Mitarbeiterin hat sich dann beim Bauleiter zurückgemeldet und gesagt, dass man sich das im Laufe des Tages ansehen werde.

    In derZwischenzeit haben unsere netten Nachbarn von gegenüber aber mit Wasser aushelfen können und so wurden ein paar Eimer zum Mischen gefüllt. Tatsächlich stellte sich heraus, dass die Hydranten in der Straße irgendwie nicht funktionierten, jedenfalls nicht die beiden in der Nähe des Hauses. Jetzt wird das am Montag noch einmal erneut überprüft. Keine gute Geschichte bei 35°C – die Feuerwehr wäre über funktionierende Hydranten sicherlich auch dankbar – und nächste Woche wird dann mehr Bauwasser benötigt.

    Wir hätten den Herren natürlich gerne mit einer Abkühlung zur Seite gestanden aber so konnten wir außer mit einer Kiste Wasser und einer Kanne Kaffee zum Mittag auch nicht sonderlich die Temperaturen senken… Am Montag geht es dann also weiter und der Innenputz trocknet nun auch immer mehr. Das Zeitfenster für die Rohinstallation Heizung und Sanitär beginnt ebenfalls nächste Woche…

  2. Fußbodenheizung

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    Heute ist Deutschland durch ein 2:0 aus der Fußball-EM 2020 gegen England im Achtelfinale nach Hause geschickt worden. Dafür ist aber heute im Obergeschoss unseres Hauses die Fußbodenheizung hinein gelegt worden.

    Arbeitszimmer

    Heute war dann auch wieder ein Besuchstermin vom BSB-Berater. Da die Warmwasserrohre nicht gesondert isoliert werden, wurde nach einer entsprechenden Dämmung der Bodenplatte gefragt. Die ist aber vorhanden und auch entsprechend in der Bauleistungsbeschreibung von Richter Haus erwähnt. Und dann gab es noch die Anmerkung, dass an der Stelle wo die Abwasserrohre in die Bodenplatte übergehen Bitumen als weiteres Dichtungsmaterial verwendet werden sollte, damit von außen keine Feuchtigkeit über den Boden neben den Rohren nach oben kommen kann. Diese Anforderung verwunderte die Herren der Firma Kneifel etwas, wurde aber dennoch nach einem Gespräch vor Ort sofort berücksichtigt und entsprechend eingebracht.

    Aber auch sonst wurde so einiges im und am Haus geschafft. Die Fassade ist nun komplett mit der Armierung versehen und damit nun fertig vorbereitet für den Oberputz…

    …während im Haus die Arbeiten für die Rohinstallation Heizung/Sanitär weiter voran gingen…

    Eigentlich wollte ich noch ein paar mehr Fotos aus den anderen Räumen einfügen aber irgendwie spielt heute das Internet oder der Webserver nicht so richtig mit. Na macht nichts, Hauptsache in und am Haus läuft alles soweit… Wieder echt beeindruckend was hier in nur zwei Tagen alles geschafft wurde!

    Heute gibt es noch einen kleinen Nachtrag – nach einigen Klimmzügen scheint das Netz nun besser zu funktionieren…

  3. Estrich

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    Heute war nun das Aufbringen des Estrichs an der Reihe. Wir sind uns eigentlich gar nicht so richtig sicher, ob wir soooo viel Sand im Haus haben möchten…

    Na ja, zumindest wird der Sand ja noch angemischt, wahrscheinlich sieht man den am Ende gar nicht mehr so im Haus.

    Und dann haben die drei Herren Ihre Mischmaschine angeworfen, die aus Sand, Estrichbeton (oder wie das heißt) und Wasser ein Wohnzimmer-taugliches Gemisch herstellt und dieses dann per Pumpe und dickem Gummischlauch ins Haus pumpt.

    Uns wurde ja von Richter-Haus gesagt, dass wir nach dem Einbringen des Estrichs eine Woche lang nicht ins Haus dürfen und alle Fenster und Türen geschlossen halten sollen. Nun ist mir aber aufgefallen, dass oben noch einige Fenster offen waren, die Estrich-Mitarbeiter aber schon im Erdgeschoss den Estrich aufbrachten. Das ist natürlich suboptimal, wenn man oben noch Fenster schließen muss.

    Also hab ich einen der Mitarbeiter angesprochen und gesagt, dass oben noch einige Fenster offen sind (und zwar nicht nur „auf Kipp“, sondern zwar angelehnt aber eben richtig offen) und ob die noch geschlossen werden – was mir bestätigt wurde. Mir ist nur nicht klar gewesen, wie man die Fenster oben schließen kann ohne über den neu aufgebrachten Estrich zu laufen. Abends sind wir dann wie gewohnt noch einmal zur Baustelle gelaufen und die Fenster waren immer noch offen – und nun? Steffi rief darauf bei unserem Bauleiter an. Nun werden die Fenster morgen von der Firma Color Concept geschlossen, die noch die Reste und den Abfall des Fassadenbaus abholen. Morgen kann man den Estrich schon vorsichtig begehen und die Leiter unten mit einem Brett abstützen. So richtig ideal ist das natürlich nicht – aber solche kleinen Fehler passieren halt. Hoffen wir mal, dass die Fenster durch Windzug über Nacht nicht hin und her schwenken…

    So, und ab jetzt folgt eine etwas langweilige Woche, niemand darf rein und niemand darf raus (falls noch jemand drin ist).

    Nächste Woche am Montag und Dienstag wird das Haus dann an Wasser, Abwasser, Strom und Telekom angeschlossen. Das mussten wir selbst organisieren und wir sind schon sehr gespannt, ob das auch klappt. Und dann beginnt auch das Marathonlüften, dreimal täglich für 15 Minuten im Erdgeschoss alle Türen und Fenster öffnen – „Stoßlüften“ ist das Stichwort.

  4. Trockenbau – Teil 1

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    Hmmm…das war heute nicht so richtig optimal. Pünktlich um 8.00 Uhr waren die Trockenbauer am Haus, so wie auch im Bauablaufplan beschrieben. Aber leider war das Material noch nicht da. Also haben die beiden Herren erstmal damit begonnen die Deckenhöhen im OG entsprechend anzuzeichnen, die übrigens wohl nur 2,48m hoch sein werden und nicht wie geplant 2,51m. Nun denn…das ist zwar nicht entscheidend aber schon eine kleine Abweichung.

    Wir haben dann noch kurz die Zeit genutzt, um abzusprechen welche Trockenbauwände denn wo gebaut werden sollen und haben natürlich die „obligatorische“ Frage gestellt, ob wir denn noch etwas Gutes tun können, z. B. in Form von Kaffee und Sprudelwasser – was dankend angenommen wurde.

    In der Mittagspause sind wir dann noch einmal zum Haus gefahren und da warteten die beiden Herren immer noch auf die Materiallieferung. „Das sollte eigentlich bis um 12 hier sein…“ – was um ca. 12.30 Uhr nicht mehr so richtig funktioniert. Um ca. 13.30 Uhr stand dann ein LKW mit Kran vor dem Haus, der das Trockenbaumaterial endlich ablieferte.

    Tja, aber nun gibt es noch ein kleines Problemchen: das Baustellen-WC ist weg. Richter Haus hatte es abholen lassen, da man mit der Leerung nicht zufrieden war – da ist was d’ran. Sommerblumen riechen in der Tat besser. Leider wurde aber noch kein neues angeliefert. Also rief Steffi noch einmal beim Bauleiter an, der sich für die Info bedankte – vielleicht sollte sie offiziell ein bisschen Assistenz anbieten 悐 . Nun sind wir gespannt, ob die Herren denn morgen in den Pausen wissen, wo sie hingehen können. Zum Glück ist unser Ferienhaus nicht weit weg – das haben wir heute auch den Trockenbauern gesagt – also kein Problem…insgesamt.

  5. Fliesen – Teil 1

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    Nachdem wir ja nun vorgestern den Fliesenalarm erfolgreich beenden konnten ging es auch gleich „ran ans Werk“.

    Zunächst wurden die Fliesen ins Haus geschafft und im Unter- und Obergeschoss entsprechend verteilt. Die Pakete sind echt richtig schwer bei solchen großen Fliesen. Nachdem wir dann nochmal die Details kurz mit dem freundlichen Fliesenleger besprochen hatten (unter anderem auch, ob Kaffee mit oder ohne Milch) sind wir gespannt wieder nach Hause gefahren. Gestern und heute Abend haben wir dann wirklich perfekte Arbeit vorgefunden. Die Fliesen sind super genau ausgeschnitten, die Fugen sehr schmal und die Abchlussleisten perfekt verarbeitet. Wirklich großes Kino!

    Aber heute waren auch noch die Elektriker wieder da um die fehlenden Öffnungen für die Deckenspots zu sägen, den Schaltschrank weiter zu verkabeln und ein paar Steckdosen „scharf zu schalten“. Das Haus ist nun vom Baustromkasten getrennt und final an den Versorger angeschlossen. Falls also jemand Interesse an einem Baustromkasten hat, den haben wir (Stand heute) bei Ebay eingestellt…

    Deckenspot-Öffnung im Heimkinoraum. Hinten eine HDMI-Dose und eine Schuko-Steckdose für den Beamer, den ich daneben an der Decke befestigen werde.

    Ach ja, und dann wurde auch noch die Treppe in den Spitzboden eingebaut und auf der Auffahrt wurden die Fundamente für die Carportpfosten fertiggestellt.

    Kurzum, heute war für uns wieder ein schöner Hausbautag – man sieht wie es vorangeht und man langsam in die Zeilgerade steuert. Hier stapeln sich auch schon Lampen und sonstiges Einrichtungszeugs… „Haus, sieh‘ mal zum Horizont, wir kommen! Kannst Du uns schon sehen?“

  6. Malerarbeiten – Teil 1

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    Heute kam dann in sehnsüchtiger Erwartung die Firma Wendt vorbei um mit den Malerarbeiten zu beginnen. So langsam wird ja die Zeit knapp, wenn der 13. Oktober eingehalten werden soll. Wir sind dann zunächst alle Räume durchgegangen und haben alles soweit besprochen, welche Farbe wo, was wie wann usw. Dann kam natürlich auch wieder unsere obligatorische „Kaffee- oder-können-wir-sonst-was-für-Sie-tun-Frage“ aber Herr Wendt und sein Mitarbeiter waren auch an belegten Brötchen interessiert und fragten, wo man denn welche kaufen könne, weil der Partyservice im Nachbardorf Ruhetag hat. Das erschien uns dann zu aufwendig und wir sagten ihm einfach, dass wir die besorgen…

    Wir waren ziemlich überrascht, wie weit die beiden Herren gekommen waren: fast alle Räume waren schon geschliffen und im Obergeschoss waren schon viele Räume mit Flies tapeziert. Wir haben dann auch gesehen, dass dazu eine „Kleisterkanone“ benutzt wird – die Zeiten von Quast und Co. sind wohl vorbei.

    Am Freitag sollen die Malerarbeiten komplett abgeschlossen sein – das finden wir echt sportlich. Ich hab‘ damals beim ersten Haus ca. 3 Wochen gebraucht – aber ich bin auch kein Profi und ich hab‘ auch keine Kleisterkanone.

    Und am Donnerstag wird die Treppe eingebaut und die Feuchtigkeit im Estrich erneut gemessen – Daumen drücken, dass der Wert jetzt bei <= 1,8 CM-% liegt!

    Ach ja – und nun wissen wir auch, dass am 4.10. begonnen wird das Carport aufzubauen – dann sollte die Auffahrt auch soweit schon gepflastert sein – passt also.

  7. Treppe etc.

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    Heute muss ich schon „etc.“ an die Überschrift anfügen, sonst reicht die Zeilenlänge womöglich nicht. Ich setze diesen Blog mal in die Kategorie „Innenausbau“ auch wenn die Arbeiten draußen weitergingen.

    Ich war ca. um 7.20 Uhr am Haus um den GaLa-Bauern die Tür zum Hauswirtschaftsraum zu öffen. Es wird Wasser benötigt und da die Außenwasserhähne noch nicht angeschlossen sind ist das die einzige Möglichkeit. Ich dachte, dass ich heute mal der Erste am Haus bin, damit lag ich aber ziemlich daneben. Drei Teams waren bereits im Einsatz: „H&K Garten-Design“, „Tischler Kaiser“ und „Malermeister Wendt“ – an dieser Stelle also gleich ein bisschen Werbung für alle drei… – ein ziemliches Gewusel am und im Haus – Endspurtstimmung halt.

    In der Mittagspause sind wir dann noch einmal zum Haus gegangen und haben gesehen, dass die Treppe fast fertig eingebaut war. Wow! Absolut super sieht sie aus! Da sie offen ist und ein Glasgeländer hat sieht die Diele optisch noch genauso groß aus. Und durch die graue Farbe kommen die weiße Wange und die Pfosten und Handläufe super zur Geltung. Das ist nicht nur eine Treppe, das ist ein echt schönes „Möbelstück“!

    Die Räume waren mittlerweile auch fast fertig gemalt und Herr Wendt war gerade dabei unsere Stuckleisten im Wohnzimmer anzubringen. Wir haben dann noch kurz darüber diskutiert ob sie nicht ein bisschen „altbacken“ sind, finden wir irgendwie nicht, Herr Wendt aber offensichtlich schon.

    悐 Zugegeben, in jedem Raum würden wir das auch nicht machen, im Wohnzimmer geben sie aber doch einen wohnlichen Eindruck ab – Geschmacksache natürlich.

    Draußen gab es gestern noch eine kleine Diskussion darüber, wie die Auffahrt unter dem Carport verlegt werden kann. Die Schuppentür ist tiefer als die Tür vom Hauswirtschaftsraum und auch tiefer als die Sockelfassadendämmung des Hauses – außerdem muss man ja auch ein Gefälle zur Ablaufrinne hinbekommen.

    Es wurde dann aber eine Lösung gefunden und die Entwässerung wurde nun auch auf der Auffahrt soweit fertig gestellt.

    Morgen Mittag kommt dann auch der Parkettleger Herr Wollschläger vorbei, um mit uns die Details zu besprechen. Wir sind nur halt immer noch nervös, dass der Estrich noch zu feucht ist. Fa. Kaiser hat heute elektronisch 2,0% gemessen, wir brauchen aber wie schon geschrieben <= 1,8%. Leider hat auch noch ein Bautrockner den Geist aufgegeben – Herr Wollschläger will aber noch welche mitbringen und wird die Feuchtigkeit noch einmal direkt mit der CM-Methode messen, also direkt im Estrich. Siehe auch dazu diesen Beitrag zu den „Fähnchen“ im Estrich. Eine Verschiebung des Parkett-Termins ist keine Option, daran hängen einfach zuviele Folgetermine.

    Aber wie sagt man so schön: „Schaumermal, dann seh’mer schon!“…

  8. Hausübergabe!

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    Dieses Mal ein Titel mit Ausrufungszeichen. Ein besonderer Tag, der einfach ein Ausrufungszeichen verdient. Es gibt dazu wenige Fotos, eher dafür ein bisschen Text.

    Die letzte Woche stellte sich dann doch etwas turbulent dar – Endspurtstimmung halt, bei der leider nicht immer alles glatt läuft – aber das ist bei so einem langen und relativ großen Projekt wohl auch normal.

    Wir hatten zum Teil 4 Firmen gleichzeitig im und am Haus um die letzten Restarbeiten durchzuführen. Nicht einfach zu koordinieren, die Türen müssen ja z. B. auf das Parkett warten – trotzdem waren beide Firmen nur leicht zeitversetzt im Haus.

    Gestern Mittag und Abend sind wir noch einmal alles durchgegangen und haben die Mängel und die noch offenen Arbeiten aufgeschrieben. Jedes Fenster und jede Tür, die Duschen und Wasserhähne usw. geprüft und alles auf Dellen und Schrammen untersucht. Ich habe dann eine Excel-Liste erstellt, die man nach Firmennamen filtern kann und diese dann an Richter-Haus, an den Bauleiter und auch an unseren BSB-Berater geschickt.

    Etwas „unglücklich“ war es, dass noch drei Kernbohrungen in die Ostwand für die Lüfter gemacht werden mussten (Gäste-WC, Bad und HWR). Wir hatten schon lange darauf hingewiesen, dass das noch offen ist und nun wurde das endlich gemacht – aber nachdem schon tapeziert und gemalt wurde. Trotz Industriesauger gibt es nun wieder Spachtel- und Malerarbeiten durch Porotonstaub zu erledigen, was hätte vermieden werden können.

    Heute haben wir uns dann jedenfalls getroffen und sind alles durchgegangen. Es war insgesamt eine schöne und freundliche Gesprächsatmosphäre und es gab zu keiner Zeit

    Meinungsverschiedenheiten. Der BSB-Berater hatte auch nur wenige zusätzliche Anmerkungen zu unserer Liste und lobte „zwischen den Zeilen“ die Professionalität des Bauwerkes insgesamt – dennoch gibt es Dinge, die noch korrigiert und vervollständigt werden müssen, speziell im Sanitärbereich. Unsere Excel-Liste und die zusätzlichen Anmerkungen wurden als Anlage zum Übergabeprotokoll festgehalten und nun müssen die noch offenen Arbeiten und Mängel bis zum 29.10. erledigt bzw. behoben werden.

    Wir freuen uns nun auf die Küche morgen und auf den Umzug am Montag – zumindest was die Möbel betrifft. Den Rest bringen wir sukzessive im Laufe der nächsten Woche ins Haus – und dann gibt es auch noch ein paar finale Baublog-Abschlussfotos von innen und evtl. auch ein Video von den Räumen.

    Wir wollen aber auch unsere fleißigen Garten- und Landschaftsbauer nicht vergessen, die weiterhin parallel jeden Tag mit den Außenanlagen beschäftigt sind. Momentan wird gerade die Steinmauer um die Südterrasse erstellt; sieht auch wieder sehr vielversprechend aus.

    Auf dem Foto erkennt man links die beiden Stufen, die vom Carport auf den Rasen führen. In der Mitte die vier Stufen von der Terrassenhöhe auf das Rasenniveau. Der Bereich oben im Bild wird noch abgetragen und entsorgt. Links oben im Bild der Revisionsschacht der Entwässerung. Doch dazu gibt’s die nächsten Tage auch noch ein paar Beiträge, bis die Arbeiten abgeschlossen sind. Bitte dazu in diesem Blog ggf. auf die Kategorie „Gartenbereich“ wechseln…

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Außenanlagen

November 2021 – April 2022 · 2 Beiträge

  1. Gartenbereich beendet

    9 Bilder

    Heute wurde nun ein weiteres Kapitel in unserem Blog abgeschlossen und damit nun eigentlich der gesamte Blog. H&K Gartendesign hat die Außenarbeiten abgeschlossen. Heute wurde noch der letzte Rest der Westterrasse fertiggestellt. Wie schon bereits vorher erwähnt können wir die Firma einfach nur wärmstens empfehlen – super nette und kompetente Mitarbeiter und das Ganze zu einem fairen und angemessenen Preis. Ihr wisst ja: „Wer billig kauft, kauft zweimal“. Es hat uns viel Freude gemacht mit den Herren hier zusammen zu sein und wir waren auch recht schnell „per Du“. Echt nett! Und eigentlich schade, dass man sich nun nicht mehr so oft sieht… Jetzt nochmal ein kurzer finaler Fotorundgang:

    Schade, dass es mit dem Rollrasen nicht mehr geklappt hat. Dafür ist es nun leider schon zu kalt. Das werden wir dann im Frühjahr angehen – dann können wir auch gleich die Sprenkleranlage mit planen und unterbringen, die entsprechenden Leerrohre wurden ja schon verlegt. Das werden wir dann allerdings wohl alles zusammen mit der Gartenbeleuchtung selbst machen.

    Einen Beitrag für den Gartenbereich mache ich dann abschließend noch, wenn das Vordach und das Carport gestrichen ist und dann am Carport auch die Rhombus-Verschalung zur Nachbargarage angebracht ist…

  2. Vordachanstrich – die finale Aktion

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    So, das ist nun aber wirklich der letzte Beitrag in diesem Baublog, aber das musste einfach noch mit rein: heute wurde nun endlich unser Vordach gestrichen – die Temperaturen draußen gaben das vorher einfach noch nicht her. So in grau und mit abgeklebter Schürze konnte es einfach nicht bleiben.

    怀 Das war nun der letzte offene Posten, den wir noch in unserer Liste hatten und nun kann ich auch endlichen diesen abhaken und Richter Haus entsprechend darüber informieren, dass wir nun ganz allein auf uns gestellt sind.

    Im Mai wird noch das Terrassendach aufgebaut und gestern haben wir noch die

    Bewässerungsanlage beauftragt, die Anfang Juni installiert wird und dann werden wir endlich selbst noch den Rollrasen verlegen.

    Später installiere ich dann noch die Außendusche hinter dem Schuppen und dann war’s das soweit erstmal…aber das führt jetzt hier zu weit.

    Wen es interessiert dem empfehle ich noch unser „ Fazit “ und unsere „ Tipps “ zu lesen.

Das fertiggestellte Massivhaus zeigen wir in einer eigenen Bildstrecke. Besichtigungen ausgewählter Referenzhäuser können nach vorheriger persönlicher Abstimmung angefragt werden.

Texte und Aufnahmen: Bautagebuch der Bauherren, veröffentlicht auf hausbau-im-havelland.de. Wiedergabe im Originalwortlaut mit freundlicher Genehmigung.

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